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MitteilungVeröffentlicht am 24. September 2026

Erfahrungsaustausch zum Thema Spielerschutz 24. September 2026

Die Sozialschutzbeauftragten der konzessionierten Schweizer Spielbanken trafen sich auf Einladung der ESBK am 24. September 2026 in Bern zum Erfahrungsaustausch. Der diesjährige Anlass widmete sich der Thematik der gesperrten Spielenden, die keine Finanznachweise einreichen.

Wenn Spielende die verlangten Finanzunterlagen nicht oder nicht fristgerecht einreichen, kann die Spielbank die Situation nicht mehr klären und ist daher verpflichtet, die Person vom Spielbetrieb auszuschliessen. In verschiedenen Workshops diskutierten die rund 50 Teilnehmenden Instrumente und Massnahmen zur Früherkennung sowie Ansätze, um dieser Problematik entgegenzuwirken.

Anlässlich des Treffens wurde auch über das im kommenden Jahr anstehende Länderexamen der «Financial Action Task Force (FATF)» orientiert. Die Schweiz wird als Mitgliedstaat der FATF im Rahmen dieses Examens hinsichtlich ihres Dispositivs zur Bekämpfung von Geldwäscherei sowie Terrorismus- und Proliferationsfinanzierung geprüft. Als Finanzintermediäre werden auch die Spielbanken von dieser Überprüfung durch die FATF betroffen sein.

Ergänzt wurde das Programm durch aktuelle Informationen zur staatlichen elektronischen Identität (e-ID). Ein Referent des Bundesamts für Justiz stellte dazu die swiyu Wallet und Vertrauensinfrastruktur vor. Diese werden vom Bund entwickelt, um die Nutzung und Verwaltung der e-ID sowie weiterer digitaler Nachweise zu ermöglichen.