Spielbankenabgabe

Das SBG soll im Rahmen seiner Hauptziele (sicherer und transparenter Spielbetrieb, Verhinderung der Kriminalität und der Geldwäscherei in oder durch Spielbanken, Vorbeugung von sozialschädlichen Auswirkungen des Spielbetriebs) dem Bund und den Kantonen Einnahmen verschaffen. Diese werden erzielt durch die Spielbankenabgabe, die auf den Bruttospielerträgen (Differenz zwischen den Spieleinsätzen und den ausbezahlten Gewinnen) der Spielbanken erhoben wird. Die Einnahmen kommen hauptsächlich der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (AHV) zugute; sie belaufen sich auf jährlich rund 300 Millionen Franken.

Der Abgabesatz wird so festgelegt, dass eine nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen geführte Spielbank eine angemessene Rendite auf dem investierten Kapital erzielen kann. Der Basisabgabesatz beträgt 40 Prozent und wird auf Bruttospielerträgen bis 10 Millionen Franken erhoben, für jede weitere Million Franken Bruttospielertrag steigt der Abgabesatz um 0,5 Prozent bis zum Höchstsatz von 80 Prozent.

Die B-Spielbanken, welche ihre Erträge in wesentlichem Umfang in Projekte für gemeinnützige Zwecke investieren, können von einer Reduktion des Abgabesatzes profitieren. Die B-Spielbanken, die von saisonalem Tourismus abhängig sind, können ebenfalls von einer Abgabeermässigung von einem Drittel des Satzes profitieren. Da die Standortkantone der B-Spielbanken Abgaben erheben können, reduziert sich die Abgabe an den Bund um diesen Betrag, nicht aber um mehr als 40 Prozent vom Gesamttotal.

nach oben Letzte Änderung 30.10.2017