Prävention und Früherkennung

Prävention

Die Spielbanken müssen ihre Kunden in verständlicher Form über die Risiken des Spiels informieren. Das Informationsmaterial enthält einen Selbsterhebungsbogen zur Suchtgefährdung sowie Adressen von Beratungs- und Selbsthilfegruppen. Zudem wird über die Möglichkeit einer Spielsperre informiert.

Spieler mit Spielproblemen wie auch ihre Angehörigen können sich ausserdem an die Beratungs- und Selbsthilfegruppen wenden, die in den Broschüren der Spielbanken oder auf deren Webseiten angegeben sind.

Früherkennung

Die Spielbanken legen Kriterien für die Früherkennung von spielsuchtgefährdeten Spielerinnen und Spielern fest. Ziel dieser Kriterien ist es, Spieler frühzeitig zu entdecken, die der Gefährdung durch die Spielsucht ausgesetzt sind. Das Personal wird dazu ausgebildet, bei Verdacht mit spielsuchtgefährdeten Spielern Gespräche zu führen. Zudem klärt es ab, ob ein problematisches Spielverhalten oder Probleme finanzieller Art vorliegen. Gegebenenfalls spricht die Spielbank eine Spielsperre aus.

Bundesgerichtsentscheide

  • 27.05.2014 (2C_776/2013)

    Bundesgerichtsentscheid vom 27. Mai 2014 betreffend Verwaltungssanktion (Art. 51 SBG); Verletzung der Sozialkonzeptvorschriften

  • 18.05.2011 2C 949/2010

    Bundesgerichtsentscheid vom 18. Mai 2011 betreffend Verwaltungssanktion (Art. 51 SBG); Verletzung der Sozialkonzeptvorschriften

nach oben Letzte Änderung 18.09.2014