Kriminalität

Geldwäscherei
Die Schweiz ist ein bedeutender Finanzplatz und als solcher läuft sie Gefahr, für die Wäsche von Geldern aus illegalen Tätigkeiten missbraucht zu werden. Seit der Aufnahme der Geldwäscherei als Straftatbestand im Strafgesetzbuch im Jahr 1990 wurde die Gesetzgebung zur Bekämpfung der Geldwäscherei weiter ausgebaut und verbessert. Mit der für alle Finanzintermediäre geltenden Sorgfaltspflicht verfügt die Schweiz über ein griffiges Instrument gegen Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung. Die Meldestelle für Geldwäscherei im Bundesamt für Polizei sammelt und analysiert Meldungen über verdächtige Vorgänge und leitet sie bei begründetem Verdacht an die Strafverfolgungsbehörden des Bundes oder der Kantone weiter.
Falschgeld
Auch in der Schweiz kommt immer wieder Falschgeld in Umlauf und jeder, der mit Bargeld bezahlt, kann damit in Berührung kommen. Aus diesem Grund wird empfohlen, alles ausgehändigte Geld zu kontrollieren und es bei Zweifeln an dessen Echtheit zurückzuweisen. Die meisten Fälschungen sind bereits von blossem Auge erkennbar. Strafbar macht sich übrigens nicht nur, wer Geld fälscht, sondern auch, wer Falschgeld wissentlich in Umlauf bringt.