"Wer den Schutz der Schweiz nicht braucht muss gehen"

Interviews, EJPD, 05.10.2011. Illustré, Yan Pauchard

Illustré: "Als erste Sozialdemokratin an der Spitze des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements kämpft die Bundesrätin für eine effizientere, aber gleichzeitig auch humanere Asylpolitik. "

Bundeshaus West. Es ist vier Uhr nachmittags. In Bern strahlt die Sonne. Simonetta Sommaruga entschuldigt sich für die Hitze in ihrem Büro, bietet dem Gesprächspartner ein Glas Wasser an. Das Interview ist von langer Hand geplant, dennoch ist das Timing schlussendlich perfekt. In diese Woche fällt die ausserordentliche Nationalratssession zum Thema Asyl und Immigration. Ein heisses Eisen, so kurz vor den eidgenössischen Wahlen – die Sozialdemokratin ist sich dessen bewusst. Einige Tage zuvor hatte sie vier Beschleunigungsmassnahmen im Asylbereich angekündigt. Mitte September war sie in Biel, um sich «Vol spécial» von Fernand Melgar anzuschauen, bevor der Film in die Schusslinie geriet, weil ein rückfälliger Drogendealer darin auftritt.

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